Velohome 86 – Was ist los in Kasachstan? Velorace #45

Nach 4 Wochen endlich mal wieder ein Velorace… und trotz saurer Gurkenzeit pickepackevoll.


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9 Gedanken zu „Velohome 86 – Was ist los in Kasachstan? Velorace #45

    1. Chris

      Hallo Fabian,

      die Abneigung gegenüber Mollema resultiert aus einer Situation aus der Tour 2013. In einer Situation als Valverde einen Defekt hatte forcierte Belkin mit Kapitän Mollema in der Folge direkt das Tempo und sorgte damit schlussendlich dafür, dass das Podium für Valverde unerreichbar wurde. Zwar gab es bereits vor dem Defekt eine Windkantensituation, die Rennsitiation hatte sich aber nahezu wieder beruhigt, bzw eingependelt. Valverde hatte einen Defekt und fuhr 5-10 km im Abstand von 10 Sekunden zum Feld. Das Verhalten von Belkin ist eines, das sich nicht nur nicht gehört, um es nett zu formulieren sondern eines, welches fernab jeglicher Fairness liegt. Den Anspruch, den ich an einen “großen” Sportler habe hat er nachhaltig nicht erfüllt. Letztendlich wurde er abgeschlagen 6. mit mehr als 11 Minuten Rückstand. Valverde wurde dann noch 8. knapp 4 Minuten hinter Mollema. Und das obwohl er auf besagter Etappe etwa 10 Minuten verlor. Nicht nur, dass Mollema und seine Belkins ( deren Rückzug aus dem Radsport bzw. Auseinanderbrechen ich keine Sekunde nachweine) Valverde die Chance auf das absolut realistische Podium zu Nichte machten. Nein, er war selbst nichtmal in der Lage ganz vorn reinzufahren, was die Situation für mich besonders niederträchtig macht.

      Andere Fahrer heutiger, bzw. vergangener Zeit ( Wiggins, Evans, Contador, Froome ) zeigten anderen Sportlergeist.

      Die Tour 2013 liegt sicherlich mitlerweile eine ganze Zeit zurück, ein Miserfolg von Mollema wird mir allerdings auch noch in einigen Jahren zumindest ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Und davon wird es sicherlich noch viele geben 🙂 Ob nun bei Belkin oder Treck 🙂

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      1. Fabian

        Danke für die ausführliche Erklärung.
        Solche Warten oder nicht Warten Situationen sorgen ja immer wieder mal für Diskussionen.

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        1. Christian Hoff Beitragsautor

          Wichtig in dem Zusammenhang auch noch, hättest du Chris damals schimpfen gehört, dann würdest du die oberen Ausführungen als hohe Kunst der Diplomatie ansehen… 😉

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  1. Chris

    Das ist richtig,

    und gerade in der Zeit eines Funks, also ständiger Fernsteuerung der Fahrer durch den Teamchef wird es schwierig da wirklich den schwarzen Peter dem Richtigen zuzuschieben.Ich gebe da auch gern zu, dass ich, falls Valverde beteiligt ist überkritisch bin 😉 Am besten nicht alles immer ernst nehmen.

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      1. Chris

        Als ich Fan, damals Sympathisant ( Fan im Anfangsstadium), wurde war die Frisur noch ne andere 😀
        Ich kann das nichtmal genau erklären was dann letztendlich dazu führt, dass ich mich einem Fahrer verbunden fühle. Meistens sind das Aktionen im Rennen, die mich beeindrucken. Bei Valverde war es beispielsweise bei der Vuelta 2003 auf der Etappe mit Ziel Sierra de La Pandera.
        Hier ein Link dazu : https://www.youtube.com/watch?v=qcyGRyEIiwU
        Wie er damals zurückkam, nach Rückstand war klasse aus meiner Sicht. Er hat damals schon das gezeigt, was ich auch heute noch enorm an ihm schätze. Er bricht nicht ein, er schafft es sich zu fangen und falls sich andere übernommen haben sogar nochmal an sie heran oder gar vorbei zu schieben. Hat man teilweise auch bei der Tour 2014 gesehn. Fan wurde ich generell erstmal durch Ulle ^^. Der fuhr nur leider fast immer nur die Tour ( und sonst kaum was ). Ab 2003 hab ich Valverde dann intensiver verfolgt und wurde mehr und mehr zum Fan. Als er 2005 bei der Tour mit seinem Sieg in Courchevel gegen Armstrong dann vllt auch in Deutschland bekannter wurde stand ich schon Tage zuvor in Pforzheim und habe ihn lautstark angefeuert. Oftmals halten Fahrer ja nicht unbedingt was sie in frühen Jahren versprachen aber in dem Fall hatte ich einfach ein gewisses Näschen. Leider hatte er schon des öfteren Pech in seiner Karriere und auch seine Fahrweise bzw. seine Ergebnisse spiegeln nicht seine wahre Qualität wider, dennoch hoffe ich, dass er bis 2017 ( so lange läuft sein Vertrag ) noch das ein oder andere Mal auf dem Podest einen großen Rennens ( möglichst ganz oben :D) zu sehen ist.

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        1. Fabian

          Cool. Ich habe auch vor 10 Jahren viel Tdf gesehen. Dann aber gar nichts mehr und dieses Jahr habe ich mit der Ronde Van Vlaanderen wieder angefangen.
          Damals war ich so auf die Fahrer des Teams Telekom fokussiert, dass ich mich an andere Fahrer und Rennverläufe kaum erinnern kann. Heute – ohne klare persönliche Favoriten – sehe ich ein Rennen mit ganz anderen Augen.

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